Leonhard Jansen

"Mein Denken ist immer den Geschwächten, den Zukurzgekommenen, den Geschundenen gewidmet."

Leonhard Jansen 1986 Leonhard Jansen 1994
Bilder: Leonhard Jansen 1986 und 1994.

Leonhard Jansen - ein deutschsprachiger Dichter und Schriftsteller der bis zu seinem 90. Geburtstag 12 Romane, 9 Erzählbände, 7 Lyriksammlungen, 9 Dramen und an die 1000 Manuskripte verfasst und veröffentlicht hat.

Doch, auch wenn die nackten Fakten beeindruckend sind, was war Leonhard Jansen für ein Mensch?

Würde man seine Freunde und Bekannte fragen, dann würden Worte fallen, wie:
Sozial, kulturell und kirchlich engagiert, Christ, Pazifist und Moralist, bescheiden und uneigennützig - ein unbequemer Mahner.

"Ich habe nie meine Hoffnung auf gegeben."
Leonhard Jansen an seinem 90.Geburtstag.

 

Lebenslauf

Leonhard Jansen im zarten Alter von 9 Monaten - mit seinen Eltern.
Bild: Leonhard Jansen im zarten Alter von 9 Monaten - mit seinen Eltern.

Geboren am 26. Juli 1906, als Ältestes von 5 Kindern in Mönchengladbach-Hermges, wurde Leonhard Jansen schon früh durch sein Elternhaus geprägt. Soziales Engagement und christliches Denken gehörte genauso zur Tradition der alteingesessenen Handwerkerfamilie wie Musikliebe und kulturelle Offenheit. Schon sein Großvater stand für die Rechte „des kleinen Mannes“ ein. Seine Familie als Vorbild und Mitglied in der Bündnischen Jugend ist es kein Wunder, dass Leonhard Jansen Pazifist war. Verabscheute sein Vater doch den Krieg und fiel im Sommer als Leonhard 12 Jahre alt war. Durch die erneute Heirat seiner Mutter veränderte sich das Familienleben erheblich. Sein Stiefvater brachte eine gewisse Brutalität ins Haus.

Schon früh mit fünf Jahren denkt sich der fantasiebegabte kleine Leonhard Geschichten aus, die er später mit seiner Schwester in einem Zelt den Nachbarkindern vorführt. Mit 12 Jahren fängt er an zu schreiben. Er wundert sich, warum er in der Schule Gedichte von toten Dichtern lernen muß. Seine erste Veröffentlichung verdankte er einem Zufall. In der Lehre schreibt er während der Arbeit Lyrik. Ein anderer Lehrling nimmt eines der Gedichte und verkauft es für fünf Reichsmark an die Gladbacher Zeitung. Weitere Veröffentlichungen folgen im Volksvereinverlag.

1929 zieht es den arbeitslosen Tischler und seine Frau Elisabeth aufs Land. Sie ziehen in ein kleines Haus mit Werkstatt. Dort kann der gelernte Tischlergeselle sich selbständig machen. Das Geschäft besteht bis ins Jahr 1958.

Es wundert nicht, dass Leonhard Jansen nach dem Umzug an die Borner Straße sein Leben wie in Mönchengladbach fortführen möchte. Er möchte in Brüggen schreiben, singen und an der Aufführung guter Theaterstücke mitwirken. Er tritt dem Kirchenchor bei und kurze Zeit später, am 22.11.1931, führt er mit ein paar Kirchenmitgliedern das Apostelspiel von Max Mell bei einer Kirchenchorfeier auf. Trotz anfänglicher Entmutigung nach den ersten Proben wird die Aufführung ein voller Erfolg. Pastor Bernhard Röttgen ist begeistert und regt die Gründung einer Spielschar - unabhängig vom Kirchenchor - an.

Bestehend aus den Kirchenchormitgliedern und Mitgliedern der Kolpingfamilie werden im März 1932 die Märchenspiele „Das verwunschene Schloß“, „Die Zaubergeige“ und „Des Kaisers neue Kleider“ von Walther Blachetta aufgeführt. Die Laienspieler werden daraufhin angehalten, einen „ordentlichen“ Verein zu gründen. Die Spielschar Brüggen wird im Juli 1932 angemeldet. Ein erstes Treffen der Gründungsmitgliedern Simon Bollmann, Heinrich Jörissen, Clemens Bollmann, Jakob Cremers und Leonhard Jansen findet am 03.08.1932 in Leonhard Jansens Wohnung statt. Dann ist es soweit. Die Brüggener Spielschar wird am 01.11.1932 offiziell gegründet und die erste Aufführung findet nach nur dreimonatiger Probezeit ( mit Leseproben im Hause Jansen ) mit dem „Jedermann“ statt. Aufgrund der neuen Satzung gibt es keinen Vorstand. Nur einen Spielleiter - Leonhard Jansen.

Da die Spielschar kein kirchlicher Verein ist, darf sie schon bald das Jugendheim nicht mehr benutzen. Auch so spitzt sich die Lage zu. Leonhard Jansens freiheitliches Denken bleibt nicht verborgen. Es ist ein schmaler Grad, nicht aufzufallen und trotzdem weiter zu machen. Durch sein Geschick bleibt die Spielschar weitestgehend unabhängig.

Leonhard Jansen wird frühzeitig zum Wehrdienst eingezogen. Während seiner Ausbildung bei einer Sondereinheit in Kaiserslautern ( "In welcher der eigene Wille niedergeknüppelt wurde" ) tritt ein akutes Herzleiden auf, dass ihn zwar vor der Front beschützt, sich aber zu einem schlimmen Leiden entwickelt. Nach drei Jahren kommt er schwer herzkrank und psychisch belastet nach Brüggen zurück. Er weigert sich, evakuiert zu werden und entgeht der Lausitz, in dem er sich versteckt. Nach dem Krieg wird er von der britischen Besatzung zusammen mit Dr. Otto Helmich zum stellvertretenden Bürgermeister ernannt. Er gehört dem darauf folgenden frei gewählten Rat der Gemeinde Brüggen an. Enttäuscht von der neuen Politik, die nicht seinen moralischen Vorstellungen entsprach und der leichten Rehabilitation von Kriegsverbrechern, bleibt er die ganze Zeit über parteilos und tritt nach zwei Jahren zurück. Er fängt wieder vermehrt an zu schreiben ( bis 1945 gab es keine Veröffentlichung, gespielt werden durfte auch nicht mehr ).

Leonhard Jansen als "Tod" im 1957 aufgeführten Stück "Mitten im Leben".
Bild: Leonhard Jansen als "Tod" im 1957 aufgeführten Stück "Mitten im Leben".

Leonhard Jansen gibt Anweisungen bei einer Probe der Spielschar - 1982
Bild: Leonhard Jansen gibt Anweisungen bei einer Probe der Spielschar - 1982.

1947 führt die Spielschar das erste Stück eigene Stück von Leonhard Jansen - „Alfred Reichard“ - auf. Das 40jährige Bestehen der Spielschar wird 1972 mit dem eigenen Stück „Das Gastmahl“ gefeiert. Zur 700-Jahr Feier der Burg Brüggen wird Leonhard Jansen gebeten, drei Stücke ( darunter ein Mundart-Stück ) zu schreiben. Es kommen „Das Jagdvergehen“, „Der hereingelegte Graf“ und „Der Narr“ zur Aufführung. Auf der Jahreshauptversammlung der Spielschar 1977 tritt Leonhard Jansen aus gesundheitlichen Gründen als Spielleiter zurück. Er bleibt dem Verein aber treu und steht mit Rat und Tat den Laienschauspielern zur Seite. Eine gelegentliche Spielleitung möchte er auch weiterhin übernehmen. 1983 übernimmt er mit einem eigenen Stück seine offiziell letzte Regie - „Gustav und der Persianer. Das Jansen-Stück „Der Narr“ wird zur 60-Jahr Feier 1992 erneut von ihm und Peter Rumpel inszeniert. Insgesamt führt die Spielschar 9 ( bzw. 10 Stücke - mit „St. Martin-heute“ ) von Leonhard Jansen auf.

Leonhard Jansen erhält den Rheinlandtaler - 1980 Leonhard Jansen wird Ehrenbürger der Gemeinde Brüggen - 1989
Bilder: Leonhard Jansen erhält den Rheinlandtaler - 1980 und wird Ehrenbürger der Gemeinde Brüggen - 1989.

Mit den Jahren werden Leonhard Jansen einige Ehrungen zuteil. So z.B. die goldene Ehrennadel des Innungsverbandes des Tischlerhandwerks Nordrhein-Westfalen für den Roman „Die Bartels“ ( 1968 ), Literaturpreis des VdK ( Verband der Kriegsgeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands ) ( 1970 ), Werner-Jäger-Medaille des Kreises Viersen ( 1970 ), Ehrenmitglied in der Spielschar Brüggen ( 1978 ), Rheinlandtaler des Landschaftsverbandes Rheinland ( 1980 ), silberner Ehrenteller des VdK ( 1981 ), Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach ( 1981 ), Friedensplakette des Heimwerkerverbandes Deutschland ( 1981 ), goldene Ehrennadel des Bundesverbandes des VdK ( 1986 ) und Ehrenbürger der Gemeinde Brüggen ( 1989 ).

1991 verstirbt Elisabeth Jansen. Mit Ihr feierte er am 05.02.1988 noch diamantene Hochzeit. Ihm immer treu zur Seite, mit Rat und Tat den Rücken stärkend, verstirbt die starke Frau im Hintergrund.

Leonhard Jansen wird 90 Jahre alt
Bild: Leonhard Jansen wird 90 Jahre alt.

Ein halbes Jahr nach seinem 90. Geburtstag, den er 1996 mit 200 Gästen im Burgrestaurant in Brüggen feiert, folgt Leonard Jansen seiner geliebten Frau.

Ein Mann, …

… der sich anstatt Geschenke immer Spenden für wohltätige Zwecke wünschte.

… der sich selber beschenkte, in dem er andere mit seinem frisch erschienenen Buch beschenkte.

… der sich ins Gemeindeleben einmischte.

… der Kommunalpolitiker, stellvertretender Bürgermeister, VdK Vorsitzender und Leiter der örtlichen Volkshochschule war.

… der am kirchlichen Leben teilnahm und der Mitglied im Bündischen Jugendkreuzfahrerbund war.

… der mit der Jugend diskutierte.

… der mit dem Heuchlerischen brechen wollte und auf der Suche nach der Wahrhaftigkeit war.

… der Wert auf das Wort legte.

… der schrieb, sang und Theateraufführungen mitgestaltete.

… der die Spielschar gründete und lange leitete, ihr zur Seite stand.

Brüggen betrauerte einen seiner prominentesten Bürger. Sein gesamtes Schaffenswerk vermachet er dem Kreisarchiv Viersen.

Dichter des kleinen Mannes, Kämpfer gegen die soziale Ungerechtigkeit, überzeigter Pazifist.
So passend beschrieb ihn einst die Rhenische Post, lange Jahre war Leonhard Jansen Mitarbeiter der Redaktion Viersen.


Lebenslauf - tabellarisch

26. Juli 1906
Leonhard Jansen wird als Ältestes von 5 Kindern einer Handwerkerfamilie in Mönchengladbach-Hermges geboren.

1918
Leonhard Jansen schreibt schon mit 12 Jahren. Ihm fällt auf, dass in der Schule nur Gedichte von toten Dichtern gelernt werden.
Leonhard Jansens Vater fällt im Krieg.

1924
Sein erstes Werk wird veröffentlicht. Der Tischler-Lehrling Leonhard Jansen schreibt während der Arbeit Lyrik. Ein anderer Lehrling verkauft ein Gedicht für fünf Reichsmark an die Gladbacher Zeitung. Weitere Veröffentlichungen folgen im Volksvereinverlag.

15. August 1929
Der gelernte Tischlergeselle Leonhard Jansen zieht mit seiner Frau Elisabeth auf die Borner Straße in Brüggen. Dort macht er sich mit einer Werkstatt selbständig. Das Geschäft führt er bis 1958.

1930
Leonhard Jansen tritt dem Kirchenchor bei.

22.11.1931
Leonhard Jansen probt mit Kirchenmitgliedern ein Theaterstück ein. Zu einer Feier des Kirchenchores wird das Apostelspiel von Max Mell aufgeführt. Anfangs etwas mutlos über die Proben, wird die Aufführung ein Erfolg. Auf Anregung von Pastor Bernhard Röttgen gründet Leonhard Jansen mit den Mitgliedern des Kirchenchores und der Kolpingfamilie eine Laienspielschar – die Spielschar Brüggen.

März 1932
Es werden die Märchenspiele „Das verwunschene Schloß“, „Die Zaubergeige“ und „Des Kaisers neue Kleider“ von Walther Blachetta aufgeführt. Leonhard Jansen wird angehalten eine offizielle Theatergruppe zu gründen.

Juli 1932
Der Verein „Die Brüggener Spielschar“ wird angemeldet.

03.08.1932
Ein erstes Treffen der Gründer - Simon Bollmann, Heinrich Jörissen, Clemens Bollmann und Jakob Cremers und Leonhard Jansen - findet in Leonhard Jansens Wohnung statt.

01.11.1932
Offizieller Gründungstermin und erste offizielle Aufführung der Spielschar Brüggen. Nach nur drei Monaten Probezeit ( mit Leseproben im Hause Jansen ) wird der „Jedermann“ aufgeführt. Die neue Satzung sieht keinen Vorstand vor. Nur einen Spielleiter - Leonhard Jansen.

1940
Leonhard Jansen wird vorzeitig zum Wehrdienst eingezogen und muß zu einer Sondereinheit nach Kaiserslautern. In der Ausbildung tritt ein akutes Herzleiden auf, dass verhindert, dass er an die Front muß.

1943
Leonhard Jansen kehrt mit schwerem Herzleiden nach Brüggen zurück.

1944
Leonhard Jansen lässt sich nicht in die Lausitz evakuieren und versteckt sich.

1946
In dem von der britischen Besatzung eingesetzten Rat wird Leonhard Jansen zusammen mit Dr. Otto Helmich zum stellvertretenden Bürgermeister von Brüggen ernannt, sowie Mitglied des später frei gewählten Rates der Gemeinde Brüggen.

1947
„Alfred Reichard“ ist das erste eigene Stück von Leonhard Jansen, dass von der Spielschar aufgeführt wird.

1948
Leonhard Jansen tritt enttäuscht aus dem Brüggener Rat zurück. Allzuleichte Rehabilitation und Unfähigkeit zum moralischen Neuaufbau frustrieren ihn zu sehr.

1958
Leonhard Jansen gibt sein Geschäft – seine Werkstatt auf.

1968
Goldene Ehrennadel des Innungsverbandes des Tischlerhandwerkes von NRW für den Roman „Die Bartels“.

1970
Auszeichnung mit dem Literaturpreis des VdK ( Verband der Kriegsgeschädigten , Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands ).

1970
Verleihung der Werner-Jäger-Medaille des Kreis Viersen durch den Oberkreisdirektor Rudolf H. Müller.

04.11.1972
Zum 40jährigen Bestehen der Spielschar Brüggen wird Leonhard Jansens Stück „Das Gastmahl“ uraufgeführt. Bei einem anschließenden Empfang im Ratssaal würdigen Brüggens Bürgermeister Peter Jansen, sowie die zahlreichen Ehrengäste, Leonhard Jansen und seine Mitspieler.

12.01.1977
Auf der Jahreshauptversammlung der Spielschar Brüggen tritt Leonhard Jansen aus gesundheitlichen Gründen als Spielleiter zurück. Er möchte aber gerne weiterhin mit Rat und Tat - und ab und zu als Spielleiter - zur Verfügung stehen.

11.01.1978
Leonhard Jansen wird zum Ehrenmitglied der Spielschar Brüggen ernannt.

1980
Verleihung des Rheinlandtalers des Landschaftsverband Rheinland durch den Oberbürgermeister Josef Kürten, Düsseldorf.

1981
Auszeichnung mit dem Silbernen Ehrenteller des VdK.

1981
Ehrennadel der Stadt Mönchengladbach.

1981
Friedensplakette des Heimkehrerverbandes Deutschland.

März 1982
Mit Blumen, Reden und Ehrengästen aus der Kulturszene des Kreises Viersen und der Stadt Mönchengladbach wird das 50jährige Bestehen der Spielschar Brüggen gefeiert. Aufgeführt wird das Stück „Antigone“.

1983
Leonhard Jansens letzte Spielleitung mit dem eigenen Stück „Gustav und der Persianer“.

1986
Verleihung der Goldenen Ehrennadel des Bundesverbandes des VdK.

26. Juli 1986
Zum 80. Geburtstag wünschte sich Leonhard Jansen Frieden, Freiheit und Menschenwürde. Außerdem hegte er den Wunsch nach einem größeren kulturellen Angebot.

05. Februar 1988
Elisabeth und Leonhard Jansen feiern diamantene Hochzeit.

1989
Ehrenbürger der Gemeinde Brüggen.

12. und 13 August 1989
Zum 700jährigen Bestehen der Burg Brüggen wird Leonhard Jansen gebeten, drei Stücke ( darunter ein Mundart-Stück ) zu schreiben. Am ersten Tag werden „Das Jagdvergehen“ und „Der hereingelegte Graf“ aufgeführt. Am zweiten Tag gibt es „Der Narr“.

19. August 1991
Elisabeth Jansen verstirbt.

30.10.1992
Ohne Festreden und Selbstbeweihräucherung, sondern mit Literaturvorträgen und Theater feiert die Brüggener Spielschar Ihr 60jähriges Bestehen im Museumssaal.

Von Peter Rumpel und Leonhard Jansen ausgesuchte charakteristische Kurzprosa und Gedichte aus Jansens Feder werden von Mitgliedern der Spielschar den Ehemaligen und Ehrengästen vorgetragen. Im Mittelpunkt steht die Aufführung von Jansens Stück „Der Narr“. Für Ergriffenheit und langanhaltenden Applaus sorgt ein Gedicht-Vortrag von Leonhard Jansen. Zum Schluß stellt Peter Rumpel alle Mitglieder der Spielschar in Bild und Person vor und lässt den Abend mit einer kabarettistischen Einlage ausklingen. An einem Computer im Festsaal können sich die Gäste über die Geschichte der Spielschar informieren.

Als besondere Zugabe erscheint eine Festschrift von Leonhard Jansen und eine Theater-Zeitung der Mitglieder „Vorhang auf“. Ausserdem gibt es eine Dia-Show mit der Geschichte der Spielschar im Schaufenster der Spar- und Kreditbank Brüggen-Nettetal zu sehen.

26. Juli 1996
200 Gäste kommen am Freitagabend zum Empfang zu Ehren Leonhard Jansens 90 Geburtstag in das Burgrestaurant. Peter Rumpel hält die Laudatio und Leonhard Jansen bedankte sich mit einem Gedicht.

22. Januar 1997
Leonhard Jansen verstirbt im Alter von 90 Jahren.

Tafel zu Ehren von Leonhard Jansen
Eine Tafel zu Ehren von Leonard Jansen hängt an seinem alten Wohnhaus auf der Borner Straße 70 in Brüggen.

 


 

2006 feiert Brüggen anläßlich des 100. Geburtstages das Leonhard-Jansen-Jahr.

Feierstunde zum 100. Geburtstag

Schneide Fenster in die Gräue
So lautet die von Otto Lehmann zusammengestellte Ausstellung, die, vom 24. September bis zum 8. Oktober im Kultursaal der Burg Brüggen, an Leonhard Jansen erinnern soll.

Am 13. August findet die offizielle Feierstunde zum 100. Geburtstag statt. Die Brüggener Spielschar führt ihm zu Ehren das aus seiner Feder stammende Stück "Der Narr" auf.
Dr. Peter Rumpel trägt lyrische Werke vor und Bruno Jansen, Sohne von Leonhard Jansen, untermalt den Festakt mit Klavier-Musik.